Gasthaus Bellmann >>> „Deen – Hoff“

„Gasthaus Bellmann“   >>>  „Deen Hoff“oder „Dein – Hoff“

Besitzer Elisabeth und Dieter Bellmann im Stinnweg 7
Der Land- und Gastwirt Johann Heitmann und Frau Dorothea, geb. Porth, waren 1840 auf dem „Deen-Hoff“. Es folgte Tochter Dorothea Heitmann, die 1866 Peter Nikolaus Behr aus Ashausen geheiratet hatte.

Das Wohnhaus brannte 1865 nieder und wurde an gleicher Stelle neu aufgebaut. Der Sohn der Behrs, Hermann Peter, übernahm den elterlichen Hof mit Schankwirtschaft. 1868 bekam er eine neue Schank-Konzession. Gemeinsam mit Ehefrau Ida Katharina hatte er fünf Töchter.

Nach dem 2. Weltkrieg erbte die älteste Tochter Else Buchholz, geb. Behr, den Hof. Mit ihrem Mann Karl bewirtschaftete sie das Gasthaus und den Hof. 1951 erhielten sie die Erlaubnis für den Kleinhandel mit Tabakwaren, die in der Gaststube verkauft wurden.

Die Landwirtschaft wurde 1970 aufgegeben und alle Ländereien verpachtet. Tochter Elisabeth übernahm den Hof und die Wirtschaft. Ihr Mann Dieter Bellmann begann ab 1974 allmählich wieder den Hof als Nebenerwerb zu bewirtschaften.

Heute gehören wieder Pferde, Bullen und Rinder zum „Deen-Hoff“ und das ehemals verpachtete Land wird selbst bewirtschaftet.

Im Laufe der Jahre wurden am Haus Änderungen vorgenommen. 1960 bekam das Haus ein neues Dach. Später wurde immer wieder ausgebaut, bis zuletzt 1991 das Clubzimmer erweitert wurde. Seitdem steht bei „Deen“ für Familienfeiern mehr Platz zur Verfügung.

Aus dem Turmhahn übernommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos Ingo Pape

 

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