„Gebers – Hoff“ Hof der Familie Heinr. Maack

„Gebers Hoff“  >>> Hof  Nr 4 Breite Straße      Heinrich Maack

Höfe in Ramelsloh sind zu früheren Zeiten zum Teil eng mit dem Stift verbunden gewesen. Nach den Veröffentlichungen von Hanna Dittmer aus Ramelsloh, weisen die Hofnamen im allgemeinen auf Berufe oder Orte hin. So ist der Hof Nr. 4 in ihrer Aufzählung einer von den zehn Höfen, die einst Stiftseigentum gewesen sein dürften. Hof Nr. 4 heute mit der Ad-resse Breite Str. 4 wird „Gevers Hoff“ bzw. „Gebers Hoff“ genannt. Hier müssen einmal bedeutende Persönlichkeiten ge-wohnt haben; denn es gibt auch einen Geversberg und die Bezeichnung Gebers-Wiesen. Es könnte aber auch auf Gebert von Wittorf bezogen sein, von dem ein Streit mit den damaligen Domherren überliefert ist.

Originaltext Hanna Dittmer

 

Gebers Hoff

Gebers Hoff

Zu „Gebers Hoff“ gehörten um 1900 ca. 40 ha Land und war damit ein sogenannter Halbhöfner. Das abgebildete Wohnhaus mit Stall, Diele und Heuboden wurde von Heinrich und Lotte Maack gebaut. Später dann von Gustav Bührmann und Alma geb. Maack bewirtschaftet.
Die Familie betrieb bis zum Jahre 1964 hauptsächlich Milch- und Landwirtschaft. Heino Maack und Wilma geb. Heick haben den Hof ab 1964 weitergeführt und dann im Jahre 1984 dem ältesten Sohn Heinrich übergeben. Heinrich Maack ist verheiratet mit Anke geb. Wegner und hat eine Tochter.
Direkt rechts von der Hofeinfahrt stand früher eine Holzscheune mit Fachwerk und Strohdach.
Diese wurde 1960 abgerissen und noch im selben Jahr durch eine massiven Scheune ersetzt. Bis 1995 wurde dieses Gebäude landwirtschaftlich genutzt. Die Firma Walter Franke GmbH nutzte die Scheune dann ebenso wie einen Großteil des Wohnhauses gewerblich.

Hinter dem Wohnhaus entfernte Heinrich Maack alte Gebäude und baute einen modernen Maschinenschuppen. Seit 1995 ist er Angestellter der Gemeinde Seevetal. Der Bruder Harald wurde ein erfolgreicher Schauspieler.

 

… gewerblich genutzte Scheune

 

 

Bilder I. Pape 2017

 

Hier nun der Turmhahnbericht von Jörg Gennert

Der Hof hatte um 1900 ca. 40 ha Land und war ein sogenannter Halbhöfner. Das abgebildete Wohnhaus mit Stall, Diele und Heuboden wurde von Heinrich und Lotte Maack gebaut, später von Gustav Bührmann und Alma, geb. Maack bewirtschaftet, vornehmlich Milch- und Landwirtschaft bis zum Jahre 1964.

Heino Maack und Wilma, geb. Heick, haben den Hof 1964 weitergeführt und dem ältesten Sohn Heinrich, verh. und eine Tochter, 1984 übergeben.  Direkt an der Hofeinfahrt rechts, stand früher eine Holzscheune mit Fachwerk und Strohdach. Diese wurde 1960 abgerissen  und der Neubau einer massiven Scheune entstand noch im selben Jahr. Bis 1995 wurde sie landwirtschaftlich genutzt. Nach einem Innenausbau diente sie sowie auch 2/3 des Wohnhauses zu gewerblichen Zwecken, u.A. durch die Fa. Walter Franke GmbH. Hinter dem Wohnhaus entfernte Heinrich Maack alte Gebäude und baute einen modernen Maschinenschuppen. Seit 1995 ist er Angestellter der Gemeinde Seevetal. Sein Bruder Harald wurde erfolgreicher Schauspieler.

Ingo Pape

 

 

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