„Stumm’n – Hoff“ Hof der Fam. Behr

„Stumm’n – Hoff“  oder fälschlich „Stubben-Hoff“

Hof von Hans-Heinrich Behr, Am Domplatz 2

 

Hof 3   Genannt Stumm’n. Die Stumm’n waren über Jahre hinweg Holzvögte und Herzöge.“ Stubben“ nennt man auch den Rest eines gefällten Baumes im Erdreich.

Text Hanna Dittmer

Über der Haustür steht der neue Hofbesitzer „Hof Behr“, dieses war ein Geschenk und hat mit dem alten Hofnamen weiter nichts zutun.

 

 

 

 

 

Der Stumm’en-Hoff in Ramelsloh wird von Hans-Heinrich und Marina Behr bewirtschaftet. Von vielen wird der Hof auch „Stumm-Hoff“ genannt. Der Hofname kommt wahrscheinlich von einem Holzvogt, der vor dem 30jährigen Krieg auf dem Hof war. Später waren über 13 Generationen die Beeckens auf dem Hof. Ein Joachim Beecken war wohl der Stammvater der vielen Beeckens in Ramelsloh. Das jetzige Wohnhaus gegenüber der Bäckerei wurde 1927 gebaut. Der Viehstall unmittelbar hinter dem Haus wurde 1928 errichtet. Früher befand sich an der Stelle des Wohnhauses die Scheune, weiter zurückgelegen das reetgedeckte Fachwerkhaus. Eine Beecken-Tochter heiratete dann mal einen Behr aus Ohlendorf. Seitdem sind nun in der vierten Generation die Behrs auf dem Hof. Die Geschichte läßt sich bis 1648 nachverfolgen.

2012. Heute leben auf dem Hof drei Generationen. Wie es weitergehen wird, weiß Landwirt Hans-Heinrich Behr noch nicht. Die politische Lage für Landwirte ist nicht gerade rosig. Eine nächste Generation, die den Hof bewirtschaftet, wird es wohl nicht geben. Die Altenteiler Werner und Elsa Behr packen noch mit an. Der Betrieb baut Kartoffeln, Raps und Getreide für den Eigenbedarf an. Darüber hinaus gibt es Milchvieh mit eigener Nachzucht.

 

 

 unten Original von Jörg Gennert

 

 

 

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