MTV Judo / Ju Jutsu

MTV Judo / Ju Jutsu

 

Judo

Die Sparte Judo besteht in der jetzigen Form seit1997. Davor war einige Jahre keine Aktivität in der Abteilung.

1968 wurde erstmals Judo angeboten im MTV. Der Polizeibeamte Jürgen Albers wurde Neubürger in Ramelsloh. Beim Vorsitzenden Wolfgang Dürre warb er für Judo im Verein. Jürgen Albers besorgte gebrauchte Matten und hatte mit Heinz Dulinski einen Übungsleiter für die Nachwuchsarbeit gefunden und gefördert. Heinz Dulinski war von 1973—1993 der Spartenleiter. Von 1993 bis 1996 konnte dann leider der Judo-Übungsbetrieb bedingt durch die Krankheit und den Tod von Heinz Dulinski nicht mehr stattfinden.

1996 wurde die Judo-Abteilung dann aber wiederbelebt durch Lars Teschke, der als Jugendlicher selbst bei Heinz Dulinski als Judoka angefangen hatte und nun nach 10 Jahren Tätigkeit als Hamburger Polizist in die Turnhalle zurück kehrte. Einerseits fand nun ein traditionelles Judotraining statt, mit Ausrichtung auf Pädagogik und Gesundheit, andererseits flossen für die älteren Jahrgänge zunehmend Elemente der praktischen Selbstverteidigung mit ein, deren Praxistauglichkeit Lars Teschke bei der Polizeiarbeit und im Wettkampf (Titel als Hamburger Meister im Ju Jutsu/ SV-Kampf) erlebt hatte. Das Trainingsangebot wurde so intensiv angenommen, dass an einem Arbeit in den beiden Gruppen zusammen zeitweise bis zu 70 Judoka trainierten.

Zu diesem Zeitpunkt konnte Unterstützung aus dem eigenen Nachwuchs heraus durch Clemens Cohrs (zeitweise auch durch Anke Kreidelmeyer, Torben Lemke, Jonas Teschke) sowie durch den Judotrainer Michael Hoffmann (BW Buchholz) gewonnen werden.

In den fast 14 Jahren konnten die Ramelsloher Judoka trotz des geringen Trainingsumfangs teilweise mit einigen erstaunlichen Wettkampferfolgen in den Einzelwettbewerben mit diversen Kreis- und Bezirksmeistertiteln und Teilnahmen bei Norddeutschen Meisterschaften aufwarten (ganz besonders hervorzuheben sind hier Simone und Corinna Wolf, Manya Teschke und Joscha Buchholz) und auch in den Mannschaftswettbewerben erlebten die Jungen und Mädchen tolle Erfolge bis hin zur Teilnahme bei der Norddeutschen Meisterschaft.

„ Im Judo wird wie durch keine andere Sportart der eigene Leib mit seinen Schwächen und Stärken erlebt. Im Kampfsport stellt Judo sicherlich die Basis für alle weiteren Kampfkünste dar, da hier die notwendigen Fundamente beispielsweise für Ju Jutsu gelegt werden.“ (LT)

Die Schulsporthalle war immer fester Übungsraum für die Judokas.

 Karate wurde zwischenzeitlich auch angeboten, der ÜL war Paul Grethe

Schon in der MTV-Aktuell 2004 hatte der Abteilungsleiter Dr. med. Lars Teschke mit Co-Trainer Michael Hoffmann und Clemens Cohrs berichtet von über 50 Teilnehmern in den verschiedenen Leistungsklassen.

Ju Jutsu

Seit der Gründung der Abteilung im MTV  im November 2000 hat Helmut Henning mit ca. 10 Teilnehmern begonnen. Was mit 6 Kindern und 6 Erwachsenen begann, verdoppelte sich schnell, und so konnte schon ein Jahr später mit Gürtelprüfungen begonnen werden.

 

2009 Erster schw. Gürtel für Astrid Bendorf die 10 Jahre der Abteilung aktiv war.

Ju Jutsu ist ein Sport, der für die Selbstverteidigung konzipiert ist. Er wird als Breitensport, aber auch als Wettkampfsport mit festen Regeln betrieben.

Ju Jutsu besteht aus 3 Teilen (Parts):

Part 1              Schlag und Tritttechniken

Part 2              Wurftechniken, wie beim Judo

Parr 3              Bodentechniken, wie beim Judo

Seit geraumer Zeit nehmen unsere Wettkämpfer am Judotraining teil. Bei einem so erfolgreichen Judoka wie Tommy Freese (Vize-Weltmeister und Deutscher Meister) ist das immer ein Gewinn. Tommy hat Lars Teschke 2010 abgelöst, der 14 Jahre die Judokas betreut und trainiert hat.

IPR

 

 

 

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