„Geiden – Hoff“ Heute Irene Schröder

 

Der Geiden-Hoff in Ramelsloh

 Besitzer dieses Hauses war die Familie Gädckens. Sie wurde um 1700 als Dr. Gätkens bezeichnet. Als Wirt war die Familie Sassen auf dieser Hofstelle. Sie könnte der Nachfahre des Kanonikers Johann Sassen sein. Deshalb wird auch der Name Sassen verwendet.

Originaltext Hanna Dittmer

Der Hofname „Geiden“ stammt von einem Dr. Gätkens, der nach dem Dreißigjährigen Krieg der Eigentümer war. Bewirtschaftet wurde der Hof von Sassen, später von Beecken. Die Hofstelle befand sich in der Straße „Twieten“ in Ramelsloh. 1872 wurde der Hof an Heicks (Tiddens) verkauft. Eine Tochter der Beeckens heiratete August Wilhelm Schröder. Das Paar erbte den Garbers-Hof (Jaspers) in der Engen Straße. Sie nahmen den Namen „Geiden“ nun zum eigentlichen „Jaspers-Hof“. Der Hof, der früher zum Stift gehörte, brannte zweimal nieder. 1872 ist das jetzige Wohnhaus entstanden.

1923 wurde das Reetdach durch ein Schieferdach ersetzt, 1996 gab es wiederum ein neues Dach.

Wilhelm Schröder, eines von neun Kindern, übernahm nach dem 2. Weltkrieg mit seiner Frau Hilda den elterlichen Hof. Er wurde als Mischhof bewirtschaftet. Dessen Sohn Willi Schröder spezialisierte sich später auf Zuchtsauen, nachdem er den Hof übernommen hatte.

Nach seinem Tode im Jahre 1987 führte seine Witwe Irene Schröder den Hof noch bis 1989 weiter. Dann gab sie den Hof auf. Das Land wurde verpachtet.

übernommen von Jörg Gennert

 

 

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